Wieso Wohnmobil?

     

Wie sind wir eigentlich zum Womo-Fahren gekommen?

Über meine Eltern, die sich vor Jahren einen VW-Bus mit Westfalia-Ausstattung zulegten. Nachdem wir diesen Bus zu einer Fahrt nach Rügen ausgeliehen hatten, waren wir unheilbar mit dem Womo-Virus infiziert. Es folgten noch weitere Ausleihen, u.a. fuhren wir damit auch zu Viert nach Italien.

Und dann...im Jahre 1996 kam es wie es kommen mußte...bzw. ein wenig hatten wir schon geschaut. Ein Dethleffs Alkovenmobil, A 531, Fiat Ducato, 1, 9 l, 70 PS, 40 Tkm, aufgelastet, also was gab es da noch zu überlegen, kaufen! Mit diesem Mobil sind wir ohne Schwierigkeiten über die Pyrenäen (nach Portugal), den Alpen (nach Italien), Griechenland und Kroatien gekommen. Einzig der schwache Motor machte einem zu schaffen, ständiges Schalten war angesagt, ständige "Wettrennen" mit Lkw die Folge (...von den Reisebussen ganz zu schweigen). Also hielten wir schweren Herzen Ausschau nach einen Nachfolger...der aber (...vor allem) eine "vernünftige" Motorrisierung haben sollte.

...dieser wurde im Jahre 2003 in einem einjährigen, teilintergrierten Chausson Welcome 85, Fiat Ducato, 2,8l JTD, 128 PS, 8.500 Tkm, gefunden. Wir denken gerne an unseren Ersten zurück, aber es ist wirklich ein anderes Reisen-nicht Rasen!- in einem "vernünftig" motorisierten Mobil. Wir fahren nunmehr 100 - 130 km/h, die wir auch konstant halten können und sind nicht mehr auf Bergabfahrten angewiesen, um einen deutlich langsamer Fahrenden problemlos überholen zu können...vorstehendes halten wir immer noch ein, allerdings seit dem Jahre 2011 in einem teilintegrierten Bürstner Nexxo 728.

Unser Womo hat ein Saisonkennzeichen (03-10) und steht den Winter über sicher in einer Scheune. Um Ostern herum beginnen wir mit unseren Touren. Ein "typischer" Saisonauftakt ist bei uns eine Fahrt nach McPomm, Insel Poel, Zingst (CP Düne 6), Müritz-Seenplatte und retour, oder Ostfriesland, oder Schleswig-Holstein, oder der Harz, oder das Weserbergland, oder...und genau das ist das Schöne am Womo-Fahren, man kann nach Lust und Laune ein Reiseziel festlegen. Wir sind schon zweimal in unseren großen Sommerurlaub aufgebrochen und wußten bis kurz nach dem Elbtunnel noch nicht, wo wir eigentlich hinwollen...weiter auf der A7=Kroatien, abbiegen auf die A1=Frankreich...

 

 

Nach oben