Ostern 2013

     

Ostern 2013

Dorf Tirol, Meran, Kalterer See

 

Der diesjährige Womo-Start stellte eindeutig eine Flucht vor dem nicht enden wollenden Winter hier Norddeutschland dar. Eigentlich hatten wir gar nicht vor so weit weg zu fahren, aber ein erneuter Wintereinbruch kurz vor Ostern zog uns dann doch den Nerv und so beschlossen wir dem Frühling entgegen zu fahren und fanden diesen in Südtirol.

Über die Therme in Soltau und dem Walchensee kamen wir kurz vor Ostern im Dorf Tirol bei Meran an. In diesem Ort existierte bis kurz zuvor ein Stellplatz inmitten des Ortes auf einem Parkplatz, der jedoch am Tage unserer Anreise behördlicherseits geschlossen wurde. So fanden wir einen der letzten Plätze auf dem SP Schneeberghof. Als Monopolist in dieser schönen Gegend wurde es dort über Ostern so voll, dass wir froh waren, nicht auf dem Hauptplatz stehen zu müssen, da dort wirklich jeder Winkel...samt eigentlich vorgesehender Wege...zugestellt wurden.

Das Wetter gestaltete sich anfangs regnerisch und steigerte sich dann von Tag zu Tag, so dass wir letztendlich den Frühling mitsamt seinen warmen Sonnenstrahlen fanden.

Das Dorf Tirol eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen in die grandiose Bergwelt sowie für eine Besichtigung von Meran. Meran ist per Fuß in 15-20 Minuten vom Platz aus zu erwandern oder aber man wählt einen Sessellift, der von einem angrenzenden Hotel abfährt...am besten probiert man beide Varianten einmal aus!!!

Die Wanderungen können in allen erdenklichen Schwierigkeitsstufen durchgeführt werden...genügend hohe Berge sind in unmittelbarer Nähe vorhanden, die erorbert werden wollen. Eine interessante Alternative dazu stellen Wanderwege dar, die auf halbhoher Höhe von Tirol aus nach Meran und zurück führen. Es handelt sich dabei um den Algunder-Waalweg und Tappeinerweg. Sehr zu empfehlen, da dieser auf einem gleichbleibenden Höhenniveau alle...viele...wichtigen Sehenswürdigkeiten dieser Gegend mit einschließt, wie z.B. das Schloss Tirol mit einer Greifvögelshow, die Kirche St. Peter, Schloss Thurnstein und, und , und...

Nachdem wir das Osterfest im Dorf Tirol verbrachten zog es uns danach noch ein wenig weiter in südliche Richtung zum Kalterer See. Dort bezogen wir Quartier auf dem Stellplatz des CP Gretl am See. Es ist zwar noch ein zweiter SP vorhanden, aber der wird im Laufe eines Tages so knüppelvoll, dass wir unseren etwas teueren Platz sehr zu schätzen lernten.

Anschließend ging es über den winterlichen Reschenpass über Kaufbeuren zurück in die Heimat.

Insgesamt ein toller Womo-Auftakt, den wir so letztendlich nur der Ausdauer unseres Winters zu verdanken hatten...dafür noch einmal ein dickes Danke Schön!!!!!

Für die Fahrt Kiel-Walchensee-Dorf Tirol-Meran-Kalterer See-Kaufbeuren-Kiel legten wir 2.400 km zurück.

 

ostern2013
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Unsere Winterflucht fand ihren ersten Halt auf dem Parkplatz der Therme in Soltau und führte uns tagsdrauf nach Bayern zum Walchensee. Dort übernachteten wir an der Herzogstandbahn. Die angrenzenden Stellplätze waren zum Teil noch mit einer dicken Schneeschicht überzogen.

 

 

Nachdem der Winter Deutschland immer noch fest im Griff hatte, wurde es Zeit endlich in südlichere Gefilde einzutauchen. So fuhren wir vom Walchensee aus nach Südtirol in die Ortschaft Tirol, die etwas nördlich von Meran liegt. Aus vorangegangenen Fahrten war uns ein Stellplatz inmitten des Ortes bekannt, der jedoch nunmehr behördlicherseits geschlossen wurde und so ballte sich die gesamte Womo-Flotte auf dem einzigen Stellplatz im Dorfe dem Schneeberg Hof. Ein inmitten von Obstplantagen gelegener schöner Platz, der allerdings zu Ostern so voll wurde, dass wirklich jeder Zentimeter auf dem Hof an Mobile vermietet wurde. Der Platz bietet WC, Strom, Ver-und Entsorgung und einen Brötchenservice. Von dem Platz ist Meran sowie die direkt angrenzende grandiose Bergwelt perfekt zu erkunden.

 

 

 

 

 

Die Ortschaft Meran...

 

 

...die Stadt Meran vom Dorf Tirol aus gesehen. Direkt vom Stellplatz führt ein Fußweg in die Stadt...man kann diese aber auch über Sessellift erreichen, der ganz in der Nähe an einem Hotel startet. Kostet nicht viel Geld und macht Spaß, also einfach beides einmal machen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...eine wirklich prachtvolle Pflanzenwelt

 

 

 

 

 

 

Am Ostermontag findet das traditionelle Haflingerrennen und ein Umzug in Meran statt. Alles was zwei oder vier Beine hat ist dann in Meran unterwegs...absolut sehenswert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die prachtvolle Bergwelt um Meran herum...

 

 

Wandern ist hier in allen Schwierigkeitsgraden auf absolut gut beschilderten Wegen möglich

 

 

 

 

 

 

...nicht nur uns gefiel die Aussicht auf Meran. Hier haben wir einen absolut schwindelfreien Vierbeiner, der die Aussicht und die ersten warmen Sonnenstrahlen hoch über Meran genoss...

 

 

 

 

...auf Höhe des Dorfes Tirol ziehen sich Wanderwege sog. Waalwege um Meran herum. Waale sind Wasserwege zur Bewässerung der Plantagen, an denen sich die Wege anschließen. Alle Wege sind wie gehabt perfekt ausgeschildert und seht zu empfehlen...

 

 

 

 

 

...alter Bauernhof am Waalweg gelegen

 

 

...auf dem Allgunder Waalweg kam letztendlich unser Ziel, das Dorf Tirol in Sicht

 

 

...entlang des Waalweges trifft man auf einige Sehenswürdigkeiten, hier das Schloss Thurnstein

 

 

...dem Schloss Tirol

 

 

...das Schloss beherbergt eine sehenswerte Greifvogelschau und eine gute Gastronomie

 

 

 

 

St. Peter in der Nähes des Dorfes Tirol...

 

 

...nachdem wir die ersten schönen, warmen Tage in Südtirol verleben durften, zog es uns nach Ostern ein wenig weiter in südliche Richtung und so kamen wir an den Kalterer See. In Gretl am See existieren zwei Stellplätze. Wir haben uns für den etwas teureren Platz des CP Gretl am See entschieden, weil wir keine Lust hatten, dicht an dicht mit den anderen Womos zu stehen...die Sonne in Ruhe zu genießen, war uns dann doch wichtiger

 

 

...am Kalterer See

 

 

 

 

...in diesem Ambiente hatte sich unsere Nationalmannschaft 2006 vorbereitet, dieses dürfte dazu beigetragen haben, dass sich damals ein Sommermärchen entwickeln konnte

 

 

 

 

...auf der Rückfahrt machten wir kurz vor dem Reschenpass naoch einmal einen Halt im Biotop Haidersee, der nach wie vor unter Eis lag

 

 

...der Haidersee noch im tiefen Winterschlaf

 

 

 

 

 

...dann war die Ortschaft Reschen mit dem gleichnamigen Pass erreicht. Der direkt angrenzende See wurde aufgestaut und begrub ein ganzes Dorf, von dem lediglich der Kirchturm noch heraus schaut...dieses Bild existiert eigentlich in jedem Bericht über den Reschenpass...mal ohne Eis oder wie hier mit Eis

 

 

 

 

-ENDE-

 

 

 

 

 

 

 

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