Silvester 2011 / 2012, Nordseeinsel Amrum

     

Silvester 2011/2012 auf der Nordseeinsel Amrum

Tja, jetzt war es mal wieder soweit...ein weiteres Jahr war vergangen und wir beschlossen den Jahreswechsel auf der Nordseeinsel Amrum zu verbringen... Amrum??? und nicht Zingst???...warum das denn???...weil unser vierbeiniger Begleiter alles ist, aber nicht schussfest!!! Dieses hat sich mit dem zunehmenden Alter von Billy immer mehr verfestigt, ohne dass es hierfür einen bestimmten Grund..direkter Kontakt zum Knallen, etc...gab bzw. wir diesen mitbekommen hätten. Von daher suchten wir eine Alternative zum "knallwütigen" Zingst und fanden diese auf der Insel Amrum, wo das Knallen verboten sein sollte...sein sollte...ich nehme es mal vorweg...es wurde deutlich, sehr deutlich weniger geknallt als in Zingst (...oder aber auch hier bei uns in Kiel), aber zumindest in der Ortschaft Wittdün stiegen in der Silvesternacht die ein oder andere Rakete in den Himmel und auch Böller waren zu hören. Allerdings beschränkte sich dieses wirklich auf Silvester...davor und danach war dann auch wirklich wieder Ruhe...ach übrigens, in Kiel sind Mitte Januar immer noch Böller (...ich hoffe, dass es welche sind!!) zu hören!!

Nun ja, also auf nach Amrum, welch ein "Opfer". Amrum war für uns Neuland...bzw. eine neue, uns bislang unbekannte Insel. Wir eroberten diese Insel auf der Fährroute von Dagebüll aus über die Insel Föhr nach Wittdün auf Amrum. Von Kiel nach Dagebüll sind es 140 km, nach einer zweistündigen Fährüberfahrt wird dann Wittdün erreicht. Wittdün ist eine von lediglich fünf Ortschaften auf dieser zehntgrößten deutschen Insel....wobei das Wort ...groß...wirklich sehr übertrieben ist. Wer wirklich Ruhe haben möchte und ganz nebenbei eine Landschaft genießen möchte, die ihresgleichen sucht...für den ist Amrum genau richtig.

Amrum bietet einen Strand....den Kniepsand...den wir bislang in diesen Ausmaßen allenfalls an der franz. Mittelmeer-und Atlantikküste kennenlernen durften. Daneben ist dieser geniale Strand durch eine einzigartige, breite Dünenlandschaft begrenzt.

Von der seeabgewandten Seite aus werden in den wärmeren Monaten geführte Wattwanderungen u.a. auf die Nachbarinsel Föhr angeboten....apropos Wanderungen...für Wanderungen jeglicher Art eignet sich diese Insel ganz hervorragend, daneben natürlich auch für Radtouren, die auf gut ausgebauten, beschilderten Wegen über die gesamte Insel verlaufen. Einen Routenplaner braucht man nicht wirklich, da diese Insel wirklich sehr übersichtlich ist und daher ohne Orientierungsprobleme zu bewandern...befahren ist.

Einen eigenen Wagen benötigt man nicht zwingend auf dieser Insel, da der öffentliche Nahverkehr in regelmäßigen, kurzen Abständen die Ortschaften miteinander verbindet.

Neben zahlreichen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen steht dem geneigten Gast auch ein Campingplatz zur Verfügung, der unweit von Wittdün inmitten der herrlichen Dünenlandschaft eingebettet ist...ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Badefreuden www.amrum-camping.de

Amrum
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StepMap Amrum

 

Amrum_groß
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StepMap Amrum_groß

 

 

Nachfolgend möhte ich einige Impressionen dieser tollen Insel sowie der An-und Abreise einstellen.

Starten möchte ich mit unserer Abfahrt von Dagebüll, dem Tor zu den Inseln. In Dagebüll existiert ein kleiner, feiner SP, der sich direkt hinter dem Deich befindet. Dieser SP eignet sich als Ausgangspunkt für Wattwanderungen...nicht unbedingt im Winter...Wander-und Radtouren. Wir haben diesen SP vor zwei Jahren genutzt, um einen Tagesausflug nach Föhr zu unternehmen.

 

 

Der Fähranleger in Dagebüll

 

 

Die nagelneue und zu diesem Zeitpunkt noch nicht getaufte Fähre "Schleswig-Holstein" der Wyker Dampfschiff Reederei

 

 

 

 

 

...tschüß Festland!

 

 

 ....ein letzter Blick auf das Festland

 

 

...und hier war unser Ziel, die Insel Amrum...zunächst einmal in Kartenform

 

 

...geschafft, nach einer zweistündigen Fährüberfahrt erreichten wir den Fährhafen Wittdün

 

 

...mit der dort vor Anker liegenden heimischen Flotte

 

 

...hier ein weiteren Teil der heimischen Flotte im direkt an Wittdün angrenzenden Hafen von Steenodde

 

 

 

 

 

 

...nachfolgend möchte ich kurz einen Blick auf die heimischen Unterkünfte werfen...alte Fischerhäuschen in Nebel

 

 

 

 

 

 

 

 

...auf dem Friedhof der 1236 erbauten St. Clemens Kirche in Nebel existieren viele Seemanns-Kapitänsgräber mit wirklich sehenswerten Grabsteinen

 

 

 ...so und nun kommen wir zu einem weiteren Teil von Amrum...dem herrlichen Sandstrand "Kniepsand" sowie die angrenzenden Dünen...einfach nur genial...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...neben diesem "Seehund" gibt es tatsächlich Originale an der Nordspitze zu bewundern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

  ...die einmalige Dünenlandschaft mit dem Leuchtturm Amrum, der etwa zwei Kilometer westlich von Wittdün liegt

 

 

 

 

...der Turm wurde 1875 in Betrieb genommen und zählt mit einer Feuerhöhe von 63 m zu eine der höchsten an der deutschen Nordseeküste

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...dann kam, was kommen mußte...unsere Fährrückfahrt...bei bestem Wetter traten wir diese Fahrt an, zwei Tage später wurde der Fährverkehr aufgrund von Sturm eingestellt..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-E N D E-

 

 

 

 

 

 

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