Frankreich 2011, Mittelmeer, Pyrenäen, Atlantik

     

 

Frankreich 2011

Mittelmeer, Pyrenäen, Atlantik

 

 

Teil 1

...von Kiel in das Tal der Dordogne

 

In diesem Jahr war es mal wieder soweit, es ging nach Frankreich, wohin auch sonst...na ja, eigentlich war für dieses Jahr erstmalig Schweden angesagt, aber...dieser scheußliche, nasse, kalte "Sommer" hat einfach unsere Sehnsucht nach Sonne und Wärme geweckt und so beschlossen wir auf Nummer sicher zu gehen und suchten uns als Ziel "unser" Gruissan in Südfrankreich heraus. 

Unsere gewählte Reisezeit vom 18.08.-08.09. erwies sich als etwas zu früh gewählt, da wir noch gut eine Woche in der Hauptsaison abbekommen haben und von daher auf gut besuchte Campingplätze in Frankreich gestoßen sind...allerdings haben wir auch etwas ganz außergewöhnliches für diesen Sommer gefunden...Sonne, Wärme und vor allem-keinen Regen!!! Grandios.

Über die Mosel sind wir durch die Auvergne, entlang der Dordogne, dem Lot, nach Gruissan gefahren. Dort haben wir einige Tage auf dem CP La Cote des Roses unsere Akkus wieder aufgeladen, bevor es über die Pyrenäenpässe (u.a. Col du Tourmalet, Col du Salour) an die Atlantikküste ging. Nachdem wir dort die herrlichen Strände sowie die Brandung des Atlantik geniessen durften, zog es und durch das Tal der Loire und über Metz wieder in die Heimat nach Kiel. Für diese kleine Frankreichrundfahrt haben wir 5.200 km zurückgelegt. Im einzelnen sind wir die folgende Strecke gefahren: Kiel-Walsrode-Senheim-Kinheim-Ecuisses-Argentat-Gruissan-Pyrenäen (u.a. Col du Tourmalet, Salour, Aubisque)-Biarritz-Seignoisse Plage-Mimizan Plage-La Rochelle-Chaumont sur Loire-Metz-Kiel.

 

Frankreich 2011
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Es ist der 18.08. und es ist geschafft...wir haben Urlaub!!! Gleich nach dem Dienst fahren wir...mit dem bereits seit zwei Tagen!!!fertig gepacktem Mobil...die erste Etappe, um möglichst schnell in den Süden...und an Hamburg vorbei...um somit in den erhofften Sommer zu kommen. Unser Nachtlager schlugen wir auf dem Parkplatz des Vogelparktes in Walsrode auf. Um uns herum wütete ein Unwetter und wie wir am nächsten Morgen erfuhren, forderte es bei einem Konzert in Belgien etliche Todesopfer. Dies zeigte uns wieder einmal die endliche Zeit, die uns hier auf Erden zur Verfügung steht und von daher: Carpe diem!!!

Am nächsten Morgen schien die Sonne und es war warm...halt Sommer...wir entschlossen uns Frankreich über die Mosel anzufahren und steuerten als nächstes Ziel den SP in Senheim an. Der SP befindet sich direkt an der Mosel und hält keine Ver-und Entsorgung bereit. Die Übernachtung kostet 5 €. Ein schöner, ruhiger Platz, der für eine Übernachtung zu empfehlen ist.

 

 

...der nächste Morgen versprach einen tollen Tag...

 

 

 

...und es entwickelte sich wirklich ein toller Sommertag und von daher beschlossen wir... 

 

...noch einen weiteren Tag an der Mosel zu verbringen. Dazu fuhren wir ein Stück an der Mosel entlang und entschieden uns für den SP in Kinheim. Der SP liegt direkt an der Mosel und ist so groß, dass man sogar längs stehend noch genügend Wasserplätze zur Verfügung hat. Am SP existiert eine Ver-und Entsorgung und die eingangsnahen Plätzen haben die Möglichkeit Strom zu nehmen.  

 

 

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...die Nachbarschaft von Kinheim (Lösnich) bei Tage und...

 

...und zum Abend

 

 

 

 

...eine Weinlage in Kinheim 

  

 

Wir nutzten den tollen Tag, um mit dem Fahrrad das 15 km entfernte Bernkastel-Kues anzufahren. Eine wirklich schöne Stadt, die aber (für uns) viel zu überlaufenn war. Die Fahrradtour ist empfehlenswert...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Trier und Luxemburg (Diesel 1,14 €) erorberten wir Frankreich. Im Burgund führte unsere Fahrt entlang der Wein-Route des Gran Crus...hier die Weinlage Clos des Langres...natürlich haben wir hier auch einen Wein gebunkert...unser Winzer führte Weine bis zu 2.100 €/Flasche!!!!...für uns unvorstellbar einen solchen Wein zu kaufen...und erst recht diesen dann zu trinken...

 

 

Weiter ging es in südl. Richtung, entlang des Canal du Centre bis zum Stellplatz in Ecuisses. Ein einfacher SP, der sich in direkter Nachbarschaft zu einem See befindet, in dem sich riesige Fische befanden, welche reichlich von den zahlreich vorhandenen Petrijüngern herausgefischt wurden. Eine gute Tat konnte ich auch noch vollbringen...ein deutscher Mobilist kam mit dem letzten Tropfen Diesel an und fragte nach einer milden Gabe, die er in Form von 5 l Diesel erhielt... 

 

 

 ...der Canal du Centre

 

 ...und hier der Fischteich in Ecuisses

 

 

Am nächsten Tag suchten wir uns die Ortschaft Digoin heraus, um dort ausgiebig zu frühstücken. Digoin liegt im Westen des Burgunds und grenzt unmittelbar an die Auvergne. In dieser Ortschaft verbindet sich der Loire-Seitenkanal mit dem Zentrumskanal, in dem die Loire mittels einer 243 m langen Brücke überquert wird... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 Eigentlich hatten wir geplant in der Auvergne zu wandern, aber wie zuvor bereits mehrfach geschrieben...wir hatten hochsommerliche Temperaturen und von daher beschlossen wir schnellstmöglich das kühlende Mittelmeer zu erreichen. So fuhren wir lediglich durch die Auvergne und sahen deren (erloschene) Vulkane nur aus der Ferne...

 

 

Weiter ging die Fahrt in südliche Richtung durch das Tal der Dordogne. Die Dordogne ist mehrfach aufgestaut, um mächtige Wasserkraftwerke zu anzutreiben. 

 

 

 

 

 

 Letztendlich landeten wir in der direkt an der Dordogne liegenden Stadt Argentat und checkten auf dem dortigen CP ein. Direkt am CP liegt ein kleiner Wasserpark, dessen Eintritt in dem Übernachtungspreis von 15 € mit inbegriffen ist. Die City ist vom CP aus in ca. einer viertel Stunde erreicht. 

 

 

 

Argentat selbst ist ein Ensemble von sehenswerten Häusern, die abends noch eindrucksvoller durch ihre Beleuchtung wirken...wirklich sehenswert. An den Ufern der Dordogne stehen etliche Fliegenfischer, die den reichlich, mit dem bloßen Auge zu erkennenden Fischen, nachstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegend südlich von Argentat...  

 

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