Abschlussfahrt 2011, Harz

     

 

 

Abschlussfahrt 2011...in den Harz, über die Therme Soltau

Oh nein, jetzt war es mal wieder soweit...die Saisonabschlussfahrt stand an, da wir ja zu den "Warmcampern" gehören (Saisonkennzeichen März-Oktober). Für diese Fahrt suchten wir uns das Wochenende vom 20.10.-23.10. heraus, welche uns wieder einmal in den schönen Harz führen sollte. Die Wetteraussichten für dieses Wochenende waren ausgezeichnet, von daher ließen wir diese Fahrt ohne größere Planungen auf uns zu kommen.

Am Donnerstag, gleich nach dem Dienstschluß ging es auf die Bahn, um ja rechtzeitig um Hamburg herum zu kommen. Die Millionenstadt Hamburg ist mit dem Elbtunnel und dem Berufsverkehr immer eine enge, volle Kiste, aber dieses Wochenende hatte es zusätzlich in sich, da die Herbstferien für 9 Bundesländer anstanden. Nach gut zwei Stunden hatten wir unser erstes Etappenziel, die Therme in Soltau bzw. dessen Parkplatz erreicht. Auf diesem Platz ist eine kostenlose Übernachtung zugelassen, um die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen...welches bei uns natürlich der Fall war. Am nächsten Morgen ging es in die gute, gepflegte Therme und wir ließen es uns bei 35 Grad in den Solebecken gut gehen. Danach ein gutes, reichhaltiges Frühstück...man gönnt sich ja sonst nichts...und dann ging die Fahrt weiter in den Harz.

Als Ziel suchten wir uns einen Stellplatz in unmittelbarer Nähe des Brockens heraus, da dessen Besteigung für den nächsten Tag angedacht war!!! Fündig wurden wir in Elend auf dem dortigen Stellplatz am Waldbad. Die Übernachtung kostet 5 €, die in der unmittelbar angrenzenden Gaststätte am Schwimmbad zu entrichten sind. In dieser Gaststätte werden daneben günstige Speisen und Getränke angeboten...damit hat es sich dann auch (jedenfalls haben wir nichts weiteres gesehen) mit dem gehobenen kulinarischen Angebot in Elend. Brötchen sind morgens nach Voranmeldung in einem ca. 5 Min. entfernten Kiosk erhältlich.

Nach unserer ersten Frostnacht wachten wir bei klarem, blauen Himmel auf und...frühstückten erst einmal ausgiebig, da für den heutigen Tage die Erstbesteigung (...für uns) des Brockens anstand. Wie sollten wir diesen 1.141,1´er angehen? Ein Basislager hatten bzw. wollten wir nicht anlegen, also waren wir gezwungen diesen Koloß an einem Tage zu bewältigen. Eine kleine Verlockung bestand dennoch, schließlich beförderte die schmalspurige Brockenbahn seit 1899 nicht ganz so wanderfreudige Personen auf den Berg. Aber nicht mit uns Dreien, wir wollten wandern...hoch und auch wieder runter. Aber wo sollten wir starten...von unserem Stellplatz in Elend aus waren es ca. 14 km - einfach!!! Also mußte eine Alternative dazu her...bzw. fuhren wir einfach ein wenig dichter an den Brocken heran. Gesagt getan und so fanden wir uns ein wenig später in Schierke an der Sommerrodelbahn auf dem Parkplatz wieder und wagten von dort aus den Einstieg in die Südwand des Brockens. Aufgrund des genialen Wetters und der Herbstferien waren wir nicht allein bei unserem Aufstieg und wurden durch etliche genauso wagemutige Mitstreiter begleitet. Nach ca. 8 km hatten wir den Gipfel erklommen und wurden mit einem atemberaubenden Weitblick belohnt. Auf dem Gipfel fanden wir bereits schneebedeckte Fichten vor, die einen Vorboten des nahenden Winters darstellten. Der Abstieg wurde ein wenig später in Angriff genommen und nach einer insgesamt sechsstündigen, strammen Wanderung erreichten wir ausgelaugt unser Mobil in Schierke.

Für die folgende...bereits letzte...Nacht   suchten wir uns den bekannten und immer gut besuchten Stellplatz in Braunlage heraus. Und es war, wie immer...er war gut besucht, aber dieses auch zurecht, da er wirklich ausgezeichnet liegt und wirklich gute sanitäre Anlagen bietet. Tagsdrauf fuhren wir durch den Oberharz, an der Okertalsperre vorbei wieder in Richtung Kiel. Damit ging für uns nicht nur diese schöne Reise zu Ende, sondern es war auch das Ende einer wirklich tollen, interessanten Reisesaison, die wir glücklicherweise gesund und ohne größere Schäden überstanden.

Auf ein Neues im Jahre 2012!!!!

 

Soltau ist von Kiel nach ca. 170 km erreicht, nach weiteren 200 km befindet man sich im Harz.

HARZ2011
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StepMap HARZ2011

 

 

...unser erstes Etappenziel, die schöne Therme in Soltau mit ihren 600 m" an Sole-Becken, die 35-36 Grad warm sind...einfach nur entspannend. Der Eintritt in die Therme kostet 10,50 € und beeinhaltet u.a. ein Dampfbad

 

 

 

 

...eine Schönheit am Eingang zur Therme... 

 

 

 ...auf dem Parkplatz der Therme weisen Schilder daraufhin, dass das Übernachten lediglich zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubt ist...wir verbrachten hier mit mehreren Mobilen und einem Gespann eine ruhige Nacht und stellten so unsere Fahrtüchtigkeit wieder her   , um umso ausgiebiger nach dem Thermenbesuch zu frühstücken...

 

 

 

 

...da haben wir (das)...Elend...ein wirklich schöner, ruhiger Stellplatz am Waldbad, in direkter Nachbarschaft zu einem nicht störrenden Schützenverein. Die Übernachtung kostet 5 €, die in der angrenzenden Gaststätte des Waldbades zu entrichten sind. Am nächsten Morgen sah alles etwas gepudert aus, wir erlebten die erste Frostnacht dieses Jahres... 

 

 

 

 

 

 

 

 ...am nächsten Morgen starteten wir die Mission Brocken und entschieden uns...nicht wie die unten zu sehenden Weicheier, zu Fuß und nicht mit der Brockenbahn in Richtung Gipfel aufzubrechen...

 

 

 

 

 

 

...pah, was sind schon 7-8 km zu Fuß bzw. per Pfote...

 

 

...Blick auf den Hausberg von Braunlage, dem Wurmberg, mit dessen Skisprungschanze...

 

 

...und wie schon eingangs erklärt, wir hatten gutes, sehr gutes Wetter, dazu Herbstferien und daher befanden wir uns nicht allein auf unserer Bergtour...

 

 

...und immer wieder gab es dieses qualmende, stinkende Ding zu bewundern...

 

  

 

 

...die Dampflok kreuzte mehrfach unseren Aufstieg...ohne dass wir auch nur einmal daran dachten, wie schön es wohl gewesen wäre, mit dieser den Aufstieg zu meistern...davon ab, die Fahrgäste erinnerten uns an Sardinen und wir hatten ernsthaft keine Lust in einem dieser Wagons mitzufahren

 

 

 

...so, da war er nun, der Gipfel des Brockens in 1.141,1 m Höhe...gefühlt waren es zu diesem Zeitpunkt einige Meter mehr...und es sollten noch ein paar Meter hinzu kommen, dazu lauerte auch noch der komplette Abstieg auf uns, aber runter geht es eh leichter...oder?

 

  

 

 

 

 

 ...belohnt wurden wir auf dem Gipfel mit einem herrlichen Weitblick

 

 

...Wurmberg mit Schnanze

 

 

...in Richtung Goslar..

 

 

 

...im Hintergrund ist Wernigerode zu erkennen...erahnen

 

 

...der Blick zum Torfhaus

 

 

 

...einige eisige Vorboten des bevorstehenden Winters...brrr

 

...und das hier ist die Abkürzung, die wir für den Abstieg wählten!!! Wahnsinn und unglaublich schlecht ausgeschildert in Bezug auf die doch sehr beschwerliche Wegführung...es gab keinen Hinweis auf diese schlechten Bedingungen, was zur Folge hatte, das es etliche, meistens ältere Wanderer gab, die schwer stürzten und sich ansonsten auch sehr schwer taten...die Beschilderung ist hier absolut verbesserungswürdig...

 

 

...da hatten wir wieder den Stinker! 

 

 

...nachdem wir unsere Wunden geleckt hatten, entfernten wir uns rasch von diesem Berg und beschlossen die letzte Nacht unserer Saisonabschlusstour in Braunlage zu verbringen. Ein wirklich schön gelegener, mit allem ausgestatteter Stellplatz.

 

 

 

 

 

 

...unsere abschließende Wanderung führte uns durch die Wälder beim Torfhaus 

 

 

 

 

 

 

...dieses tolle Gefährt parkte in Torfhaus ein

 

 

...von Torfhaus aus durften wir nochmals einen Blick auf den von uns bezwungenen Berg werfen...welch eine grandiose Leistung, wenn man bedenkt, dass wir hier in Schleswig-Holstein lediglich an unserem höchsten Berg in 168 m Höhe über konnten. Dieser 168 m große Riese trägt auch tatsächlich das Wort Berg in seinem Namen: Der Bungsberg...in den Ausläufern der Holsteinischen Schweiz!!!

 

 ...die nicht hochwasserführende Okertalsperre...warum ist hier eigentlich nicht soviel Wasser vorhanden, bei all dem diesjährigen Regen...

 

 

...na ja, auf einem kleinen Stück der Okertalsperre konnten dann doch noch Schiffe fahren

 

 

 

-ENDE-

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