2008, Südfrankreich, Teil 1, Jura, Chartreuse, Grenoble

     

 

Frankreich 2008

Südfrankreich-Andorra

Teil 1

Jura-Chartreuse-Grenoble

 

Jetzt ist es höchstwahrscheinlich passiert, wir haben uns wohl den Virus...den Frankreichvirus eingefangen. Nach dem letzten tollen Frankreichurlaub kamen wir recht schnell überein, dass es diesmal wieder nach Frankreich gehen sollte. Lediglich kurz kamen uns andere Ziele in den Sinn...oder sollten wir doch lieber nach Kroatien, Griechenland?? Nein, Südfrankreich sollte es sein, von der Verdon-Schlucht bis nach Andorra oder so ungefähr.

Letztendlich sind wir in der Zeit vom 22.08.-19.09. folgende Strecke gefahren: Kiel-A7-Kaufbeuren-Donaueschingen-Lac de St. Point-Lac de Bouget-St. Pierre de Chartreuse-Lac du St. Croix-Gorges du Verdon-Stes. Maries de la Mer-Marseillan-Plage-Lac de Salagou-Gruissan-Port Vendres-Argeles sur Mer-Andorra-Leucate-Carcassone-Gruissan-Gorges du Tarn-Ardeche-Dole-Bacharach-Kiel. Insgesamt waren dies 5.100 km.

Frankreich 2008
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 Und wieder war es passiert.....Frankreich hatte uns wiederum begeistert. Im Gegensatz zum letzten Jahr bestand diese Reise aus vielen Gebirgspassagen (u.a. Jura, Chartreuse, Gorges du Verdon und des Tarn, Cevennes, Andorra), daneben haben wir aber auch wieder Superstrände kennengelernt, die ihresgleichen suchen. An diesen Stränden bzw. an den daran vorbeiführenden Straßen südl. von Montpellier, standen kilometerweit die Womos und campierten dort. Reine Geschmacksache, wir bevorzugten die guten CP´s bzw. die offiziellen SP.

 

Am 22.08. sind wir gegen 16:30 Uhr in Kiel mit Ziel Kaufbeuren im Allgäu aufgebrochen und haben unsere Zwischenstation, wie zuvor bereits mehrfach, nach 550 km Hammelburg (am Schwimmbad) erreicht. Nach einer ruhigen Nacht sind wir am 23.08. weiter nach Kaufbeuren gefahren und haben dort Schwager und Schwägerin für eine Nacht belästigt. Nach einem netten Wiedersehen sind wir am So, 23.08. in Richtung Schwarzwald und damit unserem eigentlichen Ziel Frankreich aufgebrochen. An diesem Tage fuhren wir bis nach Donaueschingen, wo wir uns auf einem schön gelegenen SP niederließen.  Von Kiel aus waren dies bisher 1.200 km.

Am 25.08. reisten wir über Mulhouse nach Frankreich ein und folgten dem/der Doubs in südl. Richtung. Nach 250 km erreichten wir den SP (5€) am See in der Ortschaft St. Point Lac. In direkter Nachbarschaft befand sich ein CP. Den SP haben wir aus dem Reisemobil-Stellplatzführer herausgelesen. Direkt am See gelegen, haben wir eine ruhige Nacht verbracht. Der nächtse Tag begrüßte uns mit Morgenebel und den Auszug der Milchlieferanten, die ihre Nacht in unserer unmittelbaren Umgebung verbrachten...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an unser erstes Baguette-Frühstück...lecker...fuhren wir weiter in südl. Richtung und kamen durch die Berge des Jura. Eine phantastische Landschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

...im Hintergrund ist der Genfer See zu erahnen

 

 

 

 

Nach 300 km erreichten wir den Lac du Bourget und checkten dort beim schönen CP International du  Sierroz ein (20€).

 

 

 

 

 

 

Ein Vandalenlager...

 

 

Der für uns bis dato unbekannte See erinnerte uns ein wenig an den Garda-See, nur das dieser hier lange nicht so überlaufen war.

 

 

 

 

 

 

Dieses Schiff fungierte als Taxi zwischen den Orten am See und sah abends anfangs mit seinen beiden Scheinwerfern, schon ein wenig abenteuerlich aus...

 

 

 

 

 

 

Am 27.08. fuhren wir weiter in südl. Richtung durch das voralpine Gebirgsmassiv der Chartreuse...die Fahrt führte durch enge, kurze Tunnel, die teilweise nur von einem Fahrzeug gleichzeitig zu durchfahren waren

 

 

 

Aufgrund dieser tollen Landschaft und dem hübsch anzusehenden Ort Saint Pierre de Chartreuse beschlossen wir in diesem Ort, den super gelegenen SP (kostenlos) anzusteuern und den Rest des Tages mit Wandern und Sonnen zu verbringen. Unsere Tagesetappe: 55 km

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab Höhe Grenoble erreichten wir erstmals hochsommerliche Temperaturen... 

 

 

 

 

 

 

...nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Ortschaften und die Pflanzenwelt wurden mediterraner...

...weiter geht es im Teil 2, Klick hier!!!

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